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Was in der „Givebox“ – vielleicht als Geschenkehäuschen übersetzbar – landet, kann bestenfalls neue Besitzer glücklich machen. Ob Vasen, Töpfe, Kerzenständer oder andere Gebrauchs- oder Dekoartikel: Vieles findet in dem Holzhäuschen Platz. Es sollen Sachen von jedem für jeden sein. „Und es gibt Menschen, die können sich nicht andauernd etwas N eues kaufen“, wirft Barbara Jeiler von der Bürgerstiftung ein. „Das ist eine tolle Chance für viele“, findet sie.

Dingen, die nicht mehr benötigt werden, einen neuen Wert zukommen zu lassen, ist eine weitere Idee zur „Givebox“. „Das ist ressourcenfreundlich“, findet Heinz Wenker von der Bürgerstiftung. „Recycling im besten Sinne“, sind sich die Initiatoren einig. Dem stimmt auch Hassan Darwich zu. „Ich finde die Idee toll und möchte das gerne mit unterstützen.“ Dass er sich dazu bereit erklärt, ehrenamtlich „ein Auge auf die Box zu haben“, freut die Bürgerstiftung.

Damit die „Givebox“ ein Erfolgskonzept werden kann, sollen einige Punkte beachtet werden, die die Bürgerstiftung in einem Aushang wie folgt aufführt: „Jeder kann geben, jeder kann nehmen. Dinge, die nach vier Wochen noch vorhanden sind, bitte wieder mitnehmen. Bitte keine Kartons, keine Lebensmittel und keine Medikamente in die „Givebox“ stellen. Ein Weiterverkauf ist nicht gewünscht. Jeder ist eingeladen, das Häuschen in Ordnung zu halten.“

Gleichzeitig dient die Einrichtung als offenes Bücherregal. Damit die Gegenstände nebst Büchern gut erhalten bleiben, haben Walter Kofoth und seine Arbeitskollegen ein sehr solides Holzhaus gebaut, das gegen verschiedene Witterungseinflüsse gerüstet sein sollte. Den Platz hat die Stadt Sendenhorst zur Verfügung gestellt. „Wir freuen uns, dass uns die Stadt bei dem Projekt unterstützt“, bedankt sich die Bürgerstiftung, deren Abordnung gleich ein paar nützliche oder dekorative Dinge in die Regale stellt.

„Die sehen ja süß aus“, fallen dabei Siegrid Menke witzige Salz- und Pfefferstreuer auf, während sie ihrerseits Bücher in die „Givebox“ stellt. „Für eine Freundin habe ich in einer solchen Box einmal Porzellan gefunden, das sie sammelt.“ Damit habe sie ihr eine Riesenfreude machen können.

Die Bürgerstiftung hofft, dass die Idee, Dingen eine zweite Chance zu geben damit sie so für andere wieder von Nutzen sein können, bei den Alberslohern ankommt.

Quelle: Westfälische Nachrichten; Christiane Husmann; 19.05.2018